Ohne Spaß macht’s keinen Spaß

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Neujahrsempfang 2026

Unter diesem Motto fand am 24. Januar der Neujahrsempfang 2026 der Evangelischen Jugend der Pfalz statt, zu dem die drei Vorsitzenden ins Martin-Butzer-Haus eingeladen haben. Humor musste man wirklich mitbringen für den kabarettistischen Gottesdienst des (alten) Vorstandes der ELJV. Zunächst etwas irritiert vom Talar und der Wortwahl Florian Geiths zu Beginn des Gottesdienstes, machte es spätestens als der Vorhang aufging mega viel Spaß:

Fünf etwas schräge Engelgestalten wagten einen (fiktiven) himmlischen Rückblick aus dem Jahre 2035 auf das Ergebnis des Transformationsprozesses der Landeskirche. Kuriose Beobachtungen wechselten sich mit bissigen Kommentaren ab, für die die Gottesdienstbesucher*innen viel Humor und ein weites Herz benötigten. Motiviert von den Beobachtungen der Engel konnten die Zuschauer*innen ihre eigenen Vorstellungen auf eine Wolke schreiben, was sie sich bis zum Jahr 2035 für die Jugendarbeit wünschten. Geleitet von der Jahreslosung für das Jahr 2026 – „Siehe Gott macht alles neu“ – wurde dazu motiviert, nie aufzuhören, neu zu denken, wenn es um die Zukunft der Kirche und ihrer Jugend geht.

Lea Grenz und Pascal Wilking moderierten gekonnt und locker den weiteren Verlauf des Abends. Zuerst wurde die alte Tradition gepflegt, mit einem Glas Sekt auf das Jahr anzustoßen.  Oberkirchenrätin Marianne Wagner bedankte sich in ihrem Grußwort bei den Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen für ihr Engagement und ihr Herzblut für die Evangelische Jugend an vielen Orten der Landeskirche. Sie wünschte der Jugendarbeit alles Gute und viel Zuversicht für das neue Jahr und ermutigte, doch vieles einfach mal mit mehr Humor zu nehmen.

Eine beeindruckende Bildergalerie rief noch einmal die vielen schönen Momente und Erlebnisse des vergangenen Jahres in Erinnerung. Danach richteten die drei Vorsitzenden ihren Blick nach vorne. Lea Grenz vom Sprecher*innen-Kreis lud zur ersten Vollversammlung der Evangelischen Jugend im Juni nach Bad Dürkheim ein, zu der auch junge Gäste aus der United Church of England zu einem Gegenbesuch eingeladen sind. Pascal Wilking berichtete über die Freien Verbände und betonte die Bedeutung der kirchlichen Jugendhäuser. Florian Geith drückte sein Bedauern über die letzte Freizeitensaison des Landesjugendpfarramtes aus, was für viele einen schmerzlichen Abschied bedeutet.

Nach einem leckeren Buffet der Küche des Martin-Butzer-Hauses verlief der Abend gemütlich und kurzweilig mit Bastelaktionen, Pub-Quiz, Puzzeln und viel Zeit für Gespräche und Begegnungen.
Nebenher wurde die Gelegenheit genutzt, die Instagram-Kampagne zur Landtagswahl des Landesjugendrings zu unterstützen, indem sich viele ehrenamtlich und hauptberuflich Engagierte dafür ablichten ließen und jeweils eine jugendpolitische Forderung aussuchten.

Alles in allem ein schöner abwechslungsreicher Abend, der wieder einmal zeigte, wie lebendig und vielfältig die Jugendarbeit der Landeskirche ist.  

Autor*in

Florian Geith

Landesjugendpfarrer